Gedankenamok. Zwischen alltägliche Gedanken mischen sich die Viren des Tages. Mit finsterem Blick und schnellen Schritten eile ich zur Bahn. Neben mir rennt das Bedürfnis dich zu sehen, doch da wo ich ankommen werde wirst du nicht sein. Dein Telefon ist tot und piepst mir hypnotisierende Töne ins Ohr. Das nimmt perverse Ausmaße an, kreist es durch meinen Kopf. Ich will mich dagegen aufbauen, schmeiß mich auf den leeren Platz in der Bahn doch das Bedürfnismonster setzt sich mir gegenüber hin und blickt mir tief in die Augen, und es weiß, dass ich mir überlege mich ihm hinzugeben. Die Stadt zieht an mir vorbei, Station nach Station. Ich schau aus dem Fenster und fühle mich wie ein schlechter Mensch.
 
 
1.10.10 13:57


 
 
 Ich merke erst wieder, wie sehr ich Zuhause hasse, wenn ich nach einiger Zeit wieder da bin. Dann merke ich, wie sehr ich das Chaos und die laute Innenstadt um mich herum brauche, denn hier ist alles zu ruhig.
 
Ich hab's so oft gesagt "ich bin ein schlechter Mensch"
 
#
2.10.10 22:57


 
Da vorne sterben Menschen und ihr macht euch
Gedanken über euer Mittagessen.
3.10.10 13:06


 
Ich mag betrunkene sentimentale Männer.
 
 
4.10.10 23:50


 
Du bist die letzte Person, die mich verurteilen dürfte.
5.10.10 13:26


 [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de