Ich verstehe's nicht - aber ich will es.
 
8.3.10 21:17


Abitur, so wie man es nennt.

Abi-Zeit, und ich bin fett am chillen.

Mein Kunstlehrer fördert mich nicht. In seinem Unterricht leidet jeder der Zwölf Schüler an chronischer Müdigkeit und Langeweile, welche pünktlich mit dem Klingeln beginnt und auch wieder aufhört. Ich kenne keinen Künstler, geschweige dessen weiß einer von uns, wie man wirklich gut mit Pinsel und Stift umgeht. So richtig gut, so wenns einem jemand mit Ahnung beibringt, und nicht nur man selbst.


Während alle anderen sich für diesen Freitag die Köpfe rauchig pauken, gähnen wir und denken eher schon an die letzte Abi-Klausur, und nicht an Kunst. Was soll man da schon lernen? Die Bedeutung von Form und Farbe kann sich auch jeder Andere aus der Nase ziehen, selbst wenn er keine Stunde unseres "Kunst-Lk's" mitgemacht hat.

Nachdem mit Bio auch der Sturm und die totale Panik und Angst abgezogen ist, ist die Stimmung in meinem Kopf ziemlich beruhigt. Nun versuche ich ihn jediglich von allerlei Ökologie und Genetik zu befreien, und stattdessen mit Dichtern des Impressionismus und anderen Lyrischemfirlefanz zu füllen.

Unser Bio-Lehrer sagte noch: "Ich hoffe ihr lernt das nicht nur, um hier euren Abschluss zu machen, sondern auch für euch und weil es euch Spaß macht." 
Ohne einen Funken Spaß an der Sache kommt man schließlich nicht weiter, also erarbeitet man sich, dass man Spaß an der Sache, am Lernen und an all den Hundert fremden Fremdwörtern hat. 
 
Aber letztendlich tun das die meisten doch nur, damit sie endlich fertig sind. Fertig hiermit. Den Lehrern, den Mitschülern und der ganzen faden Schulatmosphäre. Denn der Spaß dort zu sein, mit all den Leuten und den leider oft ignoranten Lehrern, mit das Schwerste ist, was man sich selbst beizubringen kann.

Ich hab nur Angst, hier und da meine Punkte nicht zu bekommen. Der Sportunterricht wird trotzdem geschwänzt.

 

11.3.10 16:51


 
Für mich bist du so eine Art Hölle auf Erden.
Wieso zweifelst du, nur wegen der Entfernung, oder wegen 'nem anderen Mädchen.
16.3.10 14:20


 


Das war mal deine Stadt. Heute bist du hier nicht mehr zuhause. Du hast andere gesehen, von denen du jetzt mehr träumst. Die Sehnsucht zieht sich durch deinen Atem. Du blickst umher, hier, und du siehst nichts mehr. 
Das hier ist keine Freiheit. Das ist nur ein größerer Käfig, als ihn andere haben, anderswo.
Du wärst am liebsten irgendwo, nirgendwo, ohne Käfig ohne Gitter. Du wärst gerne da, ohne stummen Krieg - ohne lautes Freiheitsvorgegaukel.

18.3.10 19:28


 
fick dich, fick dich, fick dich einfach.
 
 
20.3.10 22:08


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