And our schools look like prisons
3.12.09 17:34


 
Ich schlage ein, zwei, dreimal gegen die Wand. Kleine weiße Fetzen meiner Haut kleben an der roten Wand. Blut und Tränen laufen, jetzt. 
 
 
5.12.09 18:36


 
Zwischen einer Ansammlung von feierwütigen fremden Menschen fühle ich mich, wie sich manch anderer wohl in der Anwesenheit von einem Haufen von Leichen fühlten würde. Der Gedanke, bald zwischen einer solchen stecken zu müssen, und das wohlmöglich nicht nur einmal kommt mir vor wie Selbstmord. Ich dazwischen, zwischen all den Leuten. Das raubt mir den Atem und bei jedem noch so kleinen Gedanken daran spüre ich wie mir die Luft weg bleibt und ich am ehesten jeden Moment kotzen oder heulen könnte. Die Freude bleibt da weit entfernt. Das ist wohl mit einer der größten Faktoren, in denen ich mich von eben diesen Menschen unterscheide. Sie mögen mich für stumm und merkwürdig halten. Aber für mich ist jede Stunde, jede Minute der Gefangenschaft zwischen betrunkenen und verrückt lachenden Menschen schlimmer als jeglicher Albtraum. Ich fühle mich klein und klein und kleiner, und weiß, dass ich jeden Moment davor stehe einfach nur zu weinen. Das Gefühl von Enge und Unwohlsein erdrückt mich und lässt mich nervös hin und her schauen. Beobachtet und in die Ecke gedrängt. Und ich wünsche mir nur ganz weit weg zu sein.
 
15.12.09 22:38


Und in dem Moment des Loslassens spürte ich Leere und Traurigkeit, weil ich wusste, dass alles was ich seit Monaten vermisste wieder verschwinden würde. Und ich es nur für wenige Sekunden halten konnte. 
17.12.09 10:12


 
ich will dich jetzt, jetzt, jetzt.
 
 
25.12.09 23:47


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