Manche Leute werden uninteressant
wenn man weiß, dass das man sie haben könnte.
2.9.09 17:17


Nachdem er mich nach 'ner Kippe gefragt hat und ich ihm zwei fünfzig Cent Stücke in die Hand gedrückt hab, sagt er mir das er Andy heißt. Oder ich könne ihn auch mit seinem Spitznamen anreden, wenn man sich mal wieder sieht. Pöbel, oder so - Andy ging mir einfach schneller in den Kopf.
Ich hab mich für 'n paar Minuten zu ihm gesetzt, zu ihm und dem irgendwie hüpschen Mädchen. Während er vergebens versucht die vorbei Laufenden nach 'nen paar Zigaretten zu fragen. "Die haben Angst", sagt er während er den Jugendlichen, wohl irgendeiner östlichen Abstammung, hinterher sieht. Er deutet auf seine Springerstiefel, die mit weißen Schnürsenkeln gebunden sind. "Die können nicht gucken und nicht lesen.. weißte." Andy dreht seine Schulter zu mir und zeigt den Button mit dem durchgestrichenen Hakenkreuz. Dann auf einen Aufnäher, dessen Schrift ich nicht mehr in Erinnerung habe. Ich habe nicht das Gefühl, dass das sie Angst haben. Da ist mehr Abneigung im Spiel. Wir reden noch kurz über dies und jenes bis ich mich wieder verabschiede, er mir seine Hand endgegenstreckt und ich sie mit einem Lachen greife und schüttle.  Schau in die roten Augen und bin auf eine komisdhe Art von seinem Gesicht fasziniert. Sag aufwiedersehen gehe und wink' noch einmal. Ich fühl mich gut und schlecht, irgendwie komisch und verdammt glücklich. Und gehe mit einem Lächeln weiter durch die Stadt.
5.9.09 19:58


Ich wünsch mir die Meeresluft zurück
und deine Hand zurück in meine.
 
7.9.09 20:09


die see ist unruhig und die wellen schlagen um sich. pfefferminztee verteilt sich auf dem ganzen boden. die wolken fallen auf die erde und irgendwas läuft hier schief
9.9.09 15:03


Du sagst, du kannst nicht mehr. Und so kannst du nicht weiter machen, so kommst du einfach nicht klar. Du schüttelst den Kopf, und sagst bestimmend ,dass das so nicht weiter geht. Das alles. Du fühlst dich nicht wohl und kannst seit Wochen nicht schalfen.
Und ich, ich schaue die Wand an. Stumm und starr, und ich sage und meine es so, das ich soetwas nicht kann.
 
Davor fragte ich dich noch ob es was ernstes sei da habe ich es schon gesehen. Nickst und sagst ruhig, ich bräuchte ja nicht viel reden, weil du weißt das ich es nicht kann. Jetzt sitzt du da und ich hier. Wir, wir sind nicht mehr da. Da sind jetzt nur noch du und ich. Durch mehr als ein paar Zentimeter getrennt.  Versuche zu denken  und zu wissen, zu sagen und zu reden aber nicht zu weinen. Land unter - meine Augen versuchen nicht zu verschwinden. 
Du meinst, du sagst und du stehst auf. Du gehst jetzt wieder. Fährst, fährst und bist weg. Nicht nur jetzt, sonder länger und öfter und vielleicht immer. Ich geh mit dir runter,  und merke erst jetzt, wie lang diese Treppe eigentlich ist. Du guckst nicht zurück und ich ruf dir nach, auf wiedersehen. Ruf es dir hinterher. Und du guckst nicht zurück. 
 
Ich renn die Treppe rauf. Rauf hinauf und ich will auch weg aber nicht fahren sondern rennen. Verschwinden. Und ja. Ja. Das Gefühl seinen besten Freund so gehen zu lassen, das. Das ist so gar nicht rosig.

verdammt.

9.9.09 16:46


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