stillstand

 
Du denkst, dass ist unglaublich und das kann einfach nicht wahr sein. Du kennst das Gefühl nicht, wie es ist durch den warmen Sommerregen zu tanzen.
 
Du stehst da. Geschlossene Augen. Aussagelos. In deinem Kopf geht so viel vor sich, denkst an die vergangenen Wochen.
Während du da stehst, hast du das Gefühl alles zieht an dir vorbei. Zeitraffer. Schneller. Schneller. Drückst deine Fäuste gegen deinen Kopf.

Die selben Leute. Die selben Probleme. Das Selbe gleiche Gleiche. Fortlaufender Stillstand. Du schwimmst nebenher. Jeden Tag und immer.

1.7.09 23:28


wir



Seitdem haben wir nur wenige Worte gewechselt.

7.7.09 19:50


Ich suche nicht. Ich finde manchmal.

 
 
Und dann und wann habe ich das Verlangen zu sagen
" Ich liebe dich "
 
Schon alleine, weil du da bist. Hier und Jetzt. Manchmal in meinen Träumen, und so oft in der scheußlichen Wirklichkeit. Du bist da und hier, und du atmest. Du atmest diese ekelige Luft - so wie ich es tue - jede Sekunde. Ich bin mir sicher, wir haben schon einmal die selbe Luft geatmet. Ein und wieder aus.
Mit dir und neben dir bin ich das kleine Mädchen und die alte Frau. Zusammen vertreiben wir nicht nur zu Neujahr die bösen Geister, sondern jeden Tag ein bisschen. Jeden Tag sind wir hier und woanders. Du mit mir und ich und wir.
Und wenn wir uns schlafen legen, träumen wir von schönen Tagen.
 
9.7.09 19:33


Ich sehe jeden Tag so anders aus.
11.7.09 20:11


 
Schwing' deinen magischen Zauberstab
und der Himmel faerbt sich
in den leuchtenden Farben des Regenbogens.
 
 
 
Einmal hat sie gesagt, wer in deine Welt gelangt kann schon ein bisschen glücklich sein. Es würde nicht selbstverständlich sein, dass du jemanden an dich heran lässt.
 
Doch sie weiß nicht, dass es nicht deine Absicht ist so kalt zu sein. Du hast nur Angst vor allem was da ist und vor dem was noch kommen mag. Tristes Regenwetter und betrunken wankende Menschen nehmen dir nicht dein unbehagliches Gefühl und deine Unsicherheit. Sie lassen dich jediglich weiter stur in die ferne Leere starren.
 
Manchmal sehnst du dir all das herbei. Entweder gänzlich in diesem Kasten schwarzer Leere zu verschwinden - oder auch so zu sein.
So lebensmüde.
Dann heißt es: Flasche an den Hals und ab geht's. Bunte Lichter verdrängen Gedanken und der Körper trotzt erfolgreich dem sonst so geraden Gang. Ahoj Schwerelosigkeit. 
Wenn du dann langsam die Augen der Besinnung wieder öffnest, kannst du den Dreck im Regen unterscheiden und raten auf welchem Boden du gerade gelandet bist.
 
Doch deine Hand ist leer. Die fünf Euro stecken immer noch in deiner Hosentasche. Und du träumst lieber weiter alleine von bunten Wolken aus Zuckerwatte.
 
 
Im Endeffekt fällt es dir nur schwer
zu den Anderen vorzudringen.
 
 
 
13.7.09 15:01


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