Du weißt nichts. Du bildest dir das Meiste ein und behauptest viel. Du willst nichts wissen, denn in deinem Kopf stimmt alles so, wie du es dir zurecht bildest. Ob gut oder schlecht. Auch wenn es dich um den Verstand bringt, du hast es dir selbst so zurecht gelegt. 
 
Schön doof.
 
Denn du hast keine Worte, für den, der es wissen will, für den, den es interessiert. Nur für die, die träge neben dir her schwimmen und sich nur oberflächlich für deine Existens und dein sogenanntes Wohlbefinden zu interessieren scheinen.  Fragen und Antworten. Fragen und Antworten. Fades Gerede. Tag ein Tag aus, das ist dir lieber. Wenn sich eine erste Angelegenheit anbahnt,  dann hast du auf einmal schnelle Beine. Du begräbst dich unter Desinteresse und der scheinbaren Belanglosigkeit des Daseins. Du machst die Augen zu und schwimmst mit. Du bist der Fisch. Du schwimmst vorbei. Weiter, und weiter, aber eigentlich befindest du dich immer noch an der selben Stelle an der du dich schon vor Jahren aufgehalten hast.
 
Ein Fisch mit einer Angel. Der nach Lebewesen fischt, von denen er gut möglich denkt, das sie ihn nicht selbst an den Haken nehmen würden. Denn genau davor flüchtet dieser Fisch lieber. Schnelle Beine, schnelle Flossen.
 
Furcht vor den Folgen. Die vielleicht aufkommenden Verlustängste, wenn er dann mal an den Haken gekommen ist, und lieber gar nicht mehr weg will.
Trägt eine enorme Angst in sich, die so riesig ist, das sie jeden Moment gar explodieren könnte.
Deshalb zieht er es vor, sich lieber gleich gänzlich von den eigentlich schönen Dingen zurück zuziehen, da er jeden Gedanken, an eben diese, mit etwas Schlechtem verbindet - weil das ja immer schon so war.                  
  
Anderer Fische Mäuler wären ja außerdem nur mit Lügen und  Zwietracht gespeist.
Dabei belügt der Fisch sich selbst am meisten. Nur eben das, das merkt er nicht.
 
 
Klappe zu. Fisch tot. Mensch tot. Kopf leer.

2.2.09 21:13


Wir stalken nicht
wir wollen einfach nur Informationen.
 
 
In meinem Kopf sage ich mir immer wieder.
Diese Person ersetzt mich nicht. Diese Person ersetzt mich nicht. Diese Person ersetzt mich nicht. Diese Person ersetzt mich nicht. Diese Person ersetzt mich nicht. Diese Person ersetzt mich nicht. Diese Person ersetzt mich nicht. Diese Person ersetzt mich nicht. KEINER ERSETZT UNS.
 
Jetzt halt ich mein Geschrei und meine Fäuste in zaum. SCHEIßE GEH ENDLICH DA RAUS- VERDAMMT!
warum bist du auch da, wenn ich meine Augen schließe.


Da denk'  ich mir, dass ich mal wieder Stille brauch, in meinen Gedanken. Und durch Gärten mit Blumen wandern mag, mal Wärme in der Luft spüren will.
Viele Schmetterlinge flatterm vorbei.
Halt der ganzen Märchenkram.
 
 
Doch hey- 
 
Hier gibt es Harmonie auf Knopfdruck. Für 'n paar läppische Euro im nächstgelegenen Geschäft.
Dann gibt es in dieser Welt nur Ruhe und Frieden.
Mord und Todschlag.
Ohne Ton.
Nur noch mit Musik.





 
9.2.09 20:29


Ich bring dich um. Ich bring dich um. In meinem Gedankenraum klebt dein Blut an allen Wänden. Dein Körper liegt zerschlagen am Boden. Mein Albtraum. Der Wahnsinn den du mir bringst.          

Meine Hände zittern unerträglich. Da schlägt mir das Herz so laut, ohrenbetäubenderlärm.

Das ist die Hölle durch die du mich Tag um Tag schickst.

Ich schlage auf den kalten Stein,                                                                                                      schmiere unser Blut an die Wände.

Da zittert alles, vor Wut, vor Hass, vor Traurigkeit.

 

17.2.09 15:16


 

 

Man weiß oft, dass man auf der falschen Seite der Schienen steht. 

Wohlgemerkt weiß ich auch, dass er nicht die Person ist, die bei gewissen Dingen auf andere zu geht. Nicht auf mich. Da schreib ich verbittert seinen Geburtstag an genau diesem Tag in den neuen Kalender. Orange-Rot. Bah. Den Kopf voll mit den falschen Gedanken und einfach nur verquerkt und blockiert.    

Kein Katzensprung. Damn. Der Weg auf die andere Seite ist schwer.
19.2.09 18:48


Straßenchaos

Ich möchte der Schlampe einfach nur ihren verfickten Schädel von den Schultern schießen;

Mitten auf der Straße. Vor Hunderten dummgaffenden Augenpaaren. Ich möchte ihren Gedankensatz auf der Straße verteilen. Da vermischt er sich mit dem dreckigen Überresten des Schnees von Gestern, vollkommen unbedeutend und am nächsten Tag sowieso weggespühlt.                                                                                                  

Hunderte dummgaffende Augenpaare; nichts gesehen.

Rot auf Weiß. Welch Verabscheuung.                                      


                   

Diese Anhäufung von verwirrten ChaosGedanken und das wiederholte Aufsteigen nicht ausgelebter Aggressionen verdirbt den ganzen lustlosen Brei der warscheinlich berreits pürierten Hoffnung immer wieder aufs Neue.

Heute noch ein Monat. 28 Tage.     672 Stunden.      40320 Minuten.      2419200 Sekunden. Ewigkeit. Ewigkeit.

 

Zu viel Zeit. Viel zu viel Zeit. Für unnötige unschöne Zwischenfälle und unerwünschte Ereignisse. Da kann zu viel passieren, was nicht passieren soll. Das fickt mein Hirn im großen Stil.


22.2.09 19:45


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